Mittwoch, 27. Februar 2013

Verschnaufpause

Ich hatte es mir fast schon gedacht, aber jetzt ist es offiziell: im März machen wir eine Verschnaufpause.
Finde ich jetzt gar nicht soooo schlimm.
Wenigstens kein Warteschleifen-Gehibbel.
Leider auch kein Wettrennen mit Chancen auf Tee-Präsentkörbe für die liebe Nenu ;)

Der Termin für das Spermiogramm fällt genauf auf den Tag für den ES, sagt die App. ZT 19. Im letzten wars ZT 18, davor ZT 14, davor wieder ZT 18. Die Chancen, dass das stimmt stehen also garnicht so schlecht. Zumindest, wenn ich einen haben sollte.

Wenn ich mich vom letzten Mal richtig erinnere ist, glaube ich, 5 Tage vorher Abstinenz angesagt. Deshalb die unfreiwillige, aber doch willkommene Zwangspause. Ich habe auch, ehrlich gesagt, keinen Nerv mehr, es weiterhin "ohne" zu versuchen. Hat in den letzten 3 Jahren nichts gebracht. Warum sollte es ausgerechnet in diesem Zyklus klappen. Nein, in diesem Zyklus ist das alles nur zum "Spass haben", ohne Rücksicht auf Resultate. Und in 6 Wochen machen wir dann Pläne, wie es weiter gehen soll.

Verschnaufpause

Ich hatte es mir fast schon gedacht, aber jetzt ist es offiziell: im März machen wir eine Verschnaufpause.
Finde ich jetzt gar nicht soooo schlimm.
Wenigstens kein Warteschleifen-Gehibbel.
Leider auch kein Wettrennen mit Chancen auf Tee-Präsentkörbe für die liebe Nenu ;)

Der Termin für das Spermiogramm fällt genauf auf den Tag für den ES, sagt die App. ZT 19. Im letzten wars ZT 18, davor ZT 14, davor wieder ZT 18. Die Chancen, dass das stimmt stehen also garnicht so schlecht. Zumindest, wenn ich einen haben sollte.

Wenn ich mich vom letzten Mal richtig erinnere ist, glaube ich, 5 Tage vorher Abstinenz angesagt. Deshalb die unfreiwillige, aber doch willkommene Zwangspause. Ich habe auch, ehrlich gesagt, keinen Nerv mehr, es weiterhin "ohne" zu versuchen. Hat in den letzten 3 Jahren nichts gebracht. Warum sollte es ausgerechnet in diesem Zyklus klappen. Nein, in diesem Zyklus ist das alles nur zum "Spass haben", ohne Rücksicht auf Resultate. Und in 6 Wochen machen wir dann Pläne, wie es weiter gehen soll.

Dienstag, 26. Februar 2013

Betreff: Telefonat mit ihrer Ehefrau / gez. Ihre Krankenkasse

Merkwürdiger Betreff. Zumal es um die Kündigung der Krankenkassenmitgliedschaft meines Mannes ging. Die hat er nämlich zum 31.01.13 gekündigt und 4 Wochen später hatte die Krankenkasse noch nichts von sich hören lassen. Trotz zurückgesandtem Rückschein des Einschreibens. Ich hatte die Faxen dicke. Schließlich geht es ja um was für uns. Wir wollen so schnell wie möglich wechseln. Als ich also dort anrief war ihnen von einer Kündigung nichts bekannt, zumindest wollte die Dame aber danach suchen. Wie nett. In der Zwischenzeit habe ich anhand des Versandbelegs von der Post, den ich zum Glück noch dabei hatte,  die Sendungsverfolgungsnummer eingegeben und mir den Beleg ausgedruckt. Name eindeutig lesbar, nochmal bei der Krankenkasse angerufen. Nein, der Name war nicht bekannt. Zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich von dort nicht viel erwarten kann. Aber die Dame informierte mich, dass ein Kollege wohl „so etwas“ gesehen hätte, das die Kündigung meines Mannes sein könnte. Aha. Was für eine Nachricht. Sie würden nochmal nachforschen und mich zurückrufen. OK, ich warte. Ich war gespannt, was als nächstes kommt. Mein Telefon klingelt, der Filialleiter der Geschäftsstelle ist dran. Ja, sie haben die Kündigung bekommen. Ja, wir bekommen auch eine Bestätigung. Aber, äh, also, das sollte jetzt keine Hinhaltetaktik sein (neeeeinnnn, auf den Gedanken wäre ich nie gekommen), also, ob wir es uns nicht noch mal überlegen wollen? Ob denn etwas Konkretes vorgefallen wäre, er könnte sich nicht erinnern, dass es in der Vergangenheit Schwierigkeiten gegeben hätte. Nein, hatte es nicht. (Aber mit dem Chaos bei der Kündigung haben sie auch keine Pluspunkte gesammelt.) Ich habe ihm dann gesagt, dass es einfach aus dem Grund wäre, dass uns eine andere Krankenkasse bessere Leistungen bietet. Ach, aber da könnte man doch mal reden, das ließe sich doch bestimmt was machen. OK, ich sag’s ihm nochmal: nein, das glaube ich nicht, wir haben uns darüber schon informiert. Er gibt nicht auf: aber was ist es denn, vielleicht kann man ja doch was machen. Mensch, ist der hartnäckig. Aber er hat es nicht anders gewollt, jetzt gibt’s „Butter bei die Fische“: es geht um eine Kinderwunschbehandlung, die in Kürze auf uns zu kommt. Da die meisten Krankenkassen nur 50% übernehmen, haben wir uns entschlossen zu wechseln, da eine andere Krankenkasse die Übernahme von 100% in ihren Leistungskatalog aufgenommen hat. Ich habe meine Krankenkasse ebenfalls gekündigt und wechsle. Kurze Pause seinerseits. Dann: ja, sind Sie denn auch bei uns versichert? – Nein, bin ich nicht. Aber ich habe auch gekündigt, da meine Krankenkasse genau wie Ihre  nur 50% erstattet. (Will er mich nicht verstehen oder kann er es einfach nicht begreifen?) Eine Kinderwunschbehandlung kostet eine Menge Geld und auch wenn wir beiden nicht am Hungertuch nagen, ist es für uns eine erhebliche finanzielle Belastung.  Er findet es aber gut, dass ich so offen darüber rede. Ja, antworte ich, aber nur aus einem Grund: weil ich hoffe, dass unsere Begründung für den Wechsel dorthin weitergegeben wird, wo die Entscheidungsträger sitzen, die über das Leistungsangebot entscheiden. Weil ich hoffe, dass die anderen Kinderwunschpaare es genauso machen. Damit die „dort oben“ mal aufwachen.
Wir sind so verblieben, dass er dies gern weitergeben will und uns die Kündigungsbestätigung zusendet. Er würde aber trotzdem gern nochmal anrufen und uns ein Angebot machen.
Gestern war die Bestätigung dann im Briefkasten..Kündigungsbestätigung war dabei. Und eine Broschüre über die Krankenkasse und ihre Leistungen. Auch eine Visitenkarte des Filialleiters. Zusammen mit einem Anschreiben. Betreff: Telefonat mit Ihrer Ehefrau. Vermerk: unser Gespräch zum Thema. In bestimmten Fällen übernimmt die Krankenkasse 50% der Leistungen. Ich rufe sie in den nächsten Tagen nochmal an.
Er hat es nicht verstanden. Aber ich bin mal gespannt, was er uns anbietet, wenn er anruft. Eine Option ist es nicht. Der Drops ist gelutscht.

Betreff: Telefonat mit ihrer Ehefrau / gez. Ihre Krankenkasse

Merkwürdiger Betreff. Zumal es um die Kündigung der Krankenkassenmitgliedschaft meines Mannes ging. Die hat er nämlich zum 31.01.13 gekündigt und 4 Wochen später hatte die Krankenkasse noch nichts von sich hören lassen. Trotz zurückgesandtem Rückschein des Einschreibens. Ich hatte die Faxen dicke. Schließlich geht es ja um was für uns. Wir wollen so schnell wie möglich wechseln. Als ich also dort anrief war ihnen von einer Kündigung nichts bekannt, zumindest wollte die Dame aber danach suchen. Wie nett. In der Zwischenzeit habe ich anhand des Versandbelegs von der Post, den ich zum Glück noch dabei hatte,  die Sendungsverfolgungsnummer eingegeben und mir den Beleg ausgedruckt. Name eindeutig lesbar, nochmal bei der Krankenkasse angerufen. Nein, der Name war nicht bekannt. Zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich von dort nicht viel erwarten kann. Aber die Dame informierte mich, dass ein Kollege wohl „so etwas“ gesehen hätte, das die Kündigung meines Mannes sein könnte. Aha. Was für eine Nachricht. Sie würden nochmal nachforschen und mich zurückrufen. OK, ich warte. Ich war gespannt, was als nächstes kommt. Mein Telefon klingelt, der Filialleiter der Geschäftsstelle ist dran. Ja, sie haben die Kündigung bekommen. Ja, wir bekommen auch eine Bestätigung. Aber, äh, also, das sollte jetzt keine Hinhaltetaktik sein (neeeeinnnn, auf den Gedanken wäre ich nie gekommen), also, ob wir es uns nicht noch mal überlegen wollen? Ob denn etwas Konkretes vorgefallen wäre, er könnte sich nicht erinnern, dass es in der Vergangenheit Schwierigkeiten gegeben hätte. Nein, hatte es nicht. (Aber mit dem Chaos bei der Kündigung haben sie auch keine Pluspunkte gesammelt.) Ich habe ihm dann gesagt, dass es einfach aus dem Grund wäre, dass uns eine andere Krankenkasse bessere Leistungen bietet. Ach, aber da könnte man doch mal reden, das ließe sich doch bestimmt was machen. OK, ich sag’s ihm nochmal: nein, das glaube ich nicht, wir haben uns darüber schon informiert. Er gibt nicht auf: aber was ist es denn, vielleicht kann man ja doch was machen. Mensch, ist der hartnäckig. Aber er hat es nicht anders gewollt, jetzt gibt’s „Butter bei die Fische“: es geht um eine Kinderwunschbehandlung, die in Kürze auf uns zu kommt. Da die meisten Krankenkassen nur 50% übernehmen, haben wir uns entschlossen zu wechseln, da eine andere Krankenkasse die Übernahme von 100% in ihren Leistungskatalog aufgenommen hat. Ich habe meine Krankenkasse ebenfalls gekündigt und wechsle. Kurze Pause seinerseits. Dann: ja, sind Sie denn auch bei uns versichert? – Nein, bin ich nicht. Aber ich habe auch gekündigt, da meine Krankenkasse genau wie Ihre  nur 50% erstattet. (Will er mich nicht verstehen oder kann er es einfach nicht begreifen?) Eine Kinderwunschbehandlung kostet eine Menge Geld und auch wenn wir beiden nicht am Hungertuch nagen, ist es für uns eine erhebliche finanzielle Belastung.  Er findet es aber gut, dass ich so offen darüber rede. Ja, antworte ich, aber nur aus einem Grund: weil ich hoffe, dass unsere Begründung für den Wechsel dorthin weitergegeben wird, wo die Entscheidungsträger sitzen, die über das Leistungsangebot entscheiden. Weil ich hoffe, dass die anderen Kinderwunschpaare es genauso machen. Damit die „dort oben“ mal aufwachen.
Wir sind so verblieben, dass er dies gern weitergeben will und uns die Kündigungsbestätigung zusendet. Er würde aber trotzdem gern nochmal anrufen und uns ein Angebot machen.
Gestern war die Bestätigung dann im Briefkasten..Kündigungsbestätigung war dabei. Und eine Broschüre über die Krankenkasse und ihre Leistungen. Auch eine Visitenkarte des Filialleiters. Zusammen mit einem Anschreiben. Betreff: Telefonat mit Ihrer Ehefrau. Vermerk: unser Gespräch zum Thema. In bestimmten Fällen übernimmt die Krankenkasse 50% der Leistungen. Ich rufe sie in den nächsten Tagen nochmal an.
Er hat es nicht verstanden. Aber ich bin mal gespannt, was er uns anbietet, wenn er anruft. Eine Option ist es nicht. Der Drops ist gelutscht.

Samstag, 23. Februar 2013

und hier ist unser Spermagewinnungsraum...!

Keine Ahnung, wie es den anderen Paaren beim Infoabend im Kinderwunschzentrum ging, als da am Donnerstagabend die Tür aufging. Ich fand allein das Wort schon total schrecklich. Spermagewinnungsraum. Ich finde dieses Wort einfach total furchtbar. Schlimmer als Labor. Echt.
Irgendwie ulkig fand ich die Dusche dort drinnen und den passenden Kommentar "die hat, glaube ich, noch nie jemand benutzt..."

Ansonsten habe ich den Abend eher positiv in Erinnerung. Warum? Abgesehen vom ziemlich sterilen Spermagewinnungsraum und den auch eher lieblos wirkenden Warte- und Behandlungsräumen machte der Rest einen sehr angenehmen Eindruck. Außerdem ist der Anfahrtsweg mit ca. 20 km echt human und alles ist gut zu finden. Es waren schätzungsweise so 10 Paare da, wir gehörten altersmäßig eher zu den jüngeren. Die Ärztin, die den Vortrag gehalten hat, hat das sehr gut gemacht, fand ich. Für jemanden, der sich bisher sehr wenig mit dem medizinischen Teil dieser Geschichte auseinandergesetzt hat, war es viel Input. Viele Fremdwörter, sagte der Herzensmann. Es hat mir persönlich trotzdem viel gebracht: wir werden jetzt erstmal abwarten, wie das Spermiogramm ist. Dann würde ich, wenn das möglich ist und wir erstmal mit Hormontherapie und ggfs. IUI anfangen können, bei meiner Frauenärztin bleiben. Aber wenn es spezieller wird, dann ist das auf jeden Fall eine gute Adresse. 

Trotz Spermagewinnungsraum.

Frage vom Herzensmann hinterher: Du wusstest bestimmt schon alles, was sie gesagt hat?
Nö. Frage an den Herzensmann: hat dir das was gebracht heute abend? Antwort: naja, ich hab von den Folien nur 15 % verstanden. ---- Macht ja nix. Beim nächsten Gyn-Termin darf er mitkommen und alles fragen, was er will, ganz ohne fremde Leute.
  
Irgendwie bin ich durch all das momentan viel zuversichtlicher, dass unser Wunsch doch irgendwann in Erfüllung geht. Ich weiß, dass ich mich nicht so verrückt machen sollte, aber wer die Hoffnung aufgibt, der hat doch schon verloren, oder?

 

und hier ist unser Spermagewinnungsraum...!

Keine Ahnung, wie es den anderen Paaren beim Infoabend im Kinderwunschzentrum ging, als da am Donnerstagabend die Tür aufging. Ich fand allein das Wort schon total schrecklich. Spermagewinnungsraum. Ich finde dieses Wort einfach total furchtbar. Schlimmer als Labor. Echt.
Irgendwie ulkig fand ich die Dusche dort drinnen und den passenden Kommentar "die hat, glaube ich, noch nie jemand benutzt..."

Ansonsten habe ich den Abend eher positiv in Erinnerung. Warum? Abgesehen vom ziemlich sterilen Spermagewinnungsraum und den auch eher lieblos wirkenden Warte- und Behandlungsräumen machte der Rest einen sehr angenehmen Eindruck. Außerdem ist der Anfahrtsweg mit ca. 20 km echt human und alles ist gut zu finden. Es waren schätzungsweise so 10 Paare da, wir gehörten altersmäßig eher zu den jüngeren. Die Ärztin, die den Vortrag gehalten hat, hat das sehr gut gemacht, fand ich. Für jemanden, der sich bisher sehr wenig mit dem medizinischen Teil dieser Geschichte auseinandergesetzt hat, war es viel Input. Viele Fremdwörter, sagte der Herzensmann. Es hat mir persönlich trotzdem viel gebracht: wir werden jetzt erstmal abwarten, wie das Spermiogramm ist. Dann würde ich, wenn das möglich ist und wir erstmal mit Hormontherapie und ggfs. IUI anfangen können, bei meiner Frauenärztin bleiben. Aber wenn es spezieller wird, dann ist das auf jeden Fall eine gute Adresse. 

Trotz Spermagewinnungsraum.

Frage vom Herzensmann hinterher: Du wusstest bestimmt schon alles, was sie gesagt hat?
Nö. Frage an den Herzensmann: hat dir das was gebracht heute abend? Antwort: naja, ich hab von den Folien nur 15 % verstanden. ---- Macht ja nix. Beim nächsten Gyn-Termin darf er mitkommen und alles fragen, was er will, ganz ohne fremde Leute.
  
Irgendwie bin ich durch all das momentan viel zuversichtlicher, dass unser Wunsch doch irgendwann in Erfüllung geht. Ich weiß, dass ich mich nicht so verrückt machen sollte, aber wer die Hoffnung aufgibt, der hat doch schon verloren, oder?

 

Freitag, 22. Februar 2013

And the winner is ...

nicht mein Persona-Computer...

Ich habe momentan ein kleines Wettrennen "am laufen". Teilnehmer: mein Persona, meine Zyklus-App, mein Gefühl und mein Körper. Wir alle haben unterschiedliche Ansichten, wann ich jetzt meine Tage kriege: Persona sagte "gestern" und ist schon ausgeschieden. Die App sagt "heute", mein Gefühl sagt "frühestens Sonntag" ...

bin schon sehr gespannt auf den Ausgang des "Rennens" ...

und erstaunt, wie "locker" ich es dieses Mal nehmen kann. Ein schönes Gefühl.

Edit 23.02.13: ZT32 - die Zyklus-App ist auch aus dem Rennen ... und tote Hose in der Unterhose ...

 

And the winner is ...

nicht mein Persona-Computer...

Ich habe momentan ein kleines Wettrennen "am laufen". Teilnehmer: mein Persona, meine Zyklus-App, mein Gefühl und mein Körper. Wir alle haben unterschiedliche Ansichten, wann ich jetzt meine Tage kriege: Persona sagte "gestern" und ist schon ausgeschieden. Die App sagt "heute", mein Gefühl sagt "frühestens Sonntag" ...

bin schon sehr gespannt auf den Ausgang des "Rennens" ...

und erstaunt, wie "locker" ich es dieses Mal nehmen kann. Ein schönes Gefühl.

Edit 23.02.13: ZT32 - die Zyklus-App ist auch aus dem Rennen ... und tote Hose in der Unterhose ...

 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Was wir für ein Paar sind ...

werden wir bald herausfinden. Gestern war also mein Termin bei der Frauenärztin. Erstmal Blutdruck messen: 120/80, wie immer - nichts dran auszusetzen. "Guten Tag, wie geht es Ihnen?" "Gut, aber immer noch nicht schwanger." Ich bringe die Ärztin also erstmal auf den neuesten Stand: Gewicht ist 10 Kilo weniger als im Sommer. Das findet sie prima, das ist ein Gewicht, mit dem ich schwanger werden kann. Ich habe das Spermiogramm meines Mannes ebenfalls dabei, das kennt sie noch nicht, weil ich erst seit letztem Mai bei ihr in Behandlung bin. Sie findet es auch gut, ein SG mit dem man durchaus auf normalem Wege schwanger werden kann. Wenn man nicht gerade ich ist. Also die nächsten Unterlagen rausgeholt: meine Zyklusblätter. Nichts auffälliges, Zyklus hat sich schön eingependelt, zwischen 28 und 32 Tagen, keine Aussetzer mehr seit Metformin, es hat das PCO scheinbar im Griff. Auch die letzten 3 von Persona ermittelten Eisprungtermine passen ihrer Ansicht nach. Ein Zyklus mit dem man durchaus schwanger werden kann. Lässt sich also zusammenfassen zu meinem Eingangssatz: "gut, aber immer noch nicht schwanger" - tja, es lässt sich nicht dran rütteln.

Also, Butter bei die Fische! Was machen wir jetzt? Naja, wenn man Geduld hätte, könnte man es durchaus noch weiter so versuchen. Nein, danke. Hatte ich lange genug. Ich will jetzt Hilfe. Es gibt Hilfe und ich will sie in Anspruch nehmen. Ich weiß, dass mir keiner ein Kind garantieren kann. Aber vielleicht brauchen wir einfach ein paar "Stützräder", wie früher beim Fahrradfahren.

Die Notwendigkeit, zum jetzigen Zeitpunkt eine Spiegelung zu machen um meine Eileiter o. Gebärmutter zu prüfen, sieht sie nicht. Bisher hatte ich in dem Bereich keine Probleme und es deutet nichts darauf hin oder sieht so aus, dass da was nicht stimmt. Auch die Möglichkeit, dass die Hülle meiner Eizellen zu dick ist und es deswegen nicht klappt, hat sie anhand meiner Zyklusübersichten ausgeschlossen.

Wir machen jetzt also noch ein zweites Spermiogramm. Wenn wir das Ergebnis haben, werden wir wissen, was für ein Paar wir sind: IUI oder IVF oder ICSI. Da wir damit erst anfangen wollen, wenn wir ab 01.04. bei der neuen Krankenkasse sind, müssen wir hier nichts überstürzen.

Übrigens hat sie mich auch darin bestätigt, dass Frauen und Männer eine seeeehr unterschiedliche Sichtweise haben, was das Thema Kinderwunsch angeht. Mein Mann scheint übrigens - obwohl nicht sehr redselig - was das Thema betrifft, doch zumindest offener zu sein für die Dinge, die er tun muss/kann/soll. Ich dachte schon, die 8 oder 10 Wochen, die ich brauchte um ihn zu einem Termin für das Spermiogramm zu überreden wären lange. Damit liegen wir aber noch in einer sehr kurzen Zeitspanne ... sie berichtete mir von Frauen, die ihre Männer 2 Jahre lang bearbeiten mussten. Dass er damals unsere Versuchszeit mit 6 Monaten statt mit 14 angegeben hat, habe ich ihm schon verziehen. Scheint auch durchaus normal zu sein. Männer. 

Jetzt warten wir also wieder auf ein Ergebnis. Ich bin gespannt...







Was wir für ein Paar sind ...

werden wir bald herausfinden. Gestern war also mein Termin bei der Frauenärztin. Erstmal Blutdruck messen: 120/80, wie immer - nichts dran auszusetzen. "Guten Tag, wie geht es Ihnen?" "Gut, aber immer noch nicht schwanger." Ich bringe die Ärztin also erstmal auf den neuesten Stand: Gewicht ist 10 Kilo weniger als im Sommer. Das findet sie prima, das ist ein Gewicht, mit dem ich schwanger werden kann. Ich habe das Spermiogramm meines Mannes ebenfalls dabei, das kennt sie noch nicht, weil ich erst seit letztem Mai bei ihr in Behandlung bin. Sie findet es auch gut, ein SG mit dem man durchaus auf normalem Wege schwanger werden kann. Wenn man nicht gerade ich ist. Also die nächsten Unterlagen rausgeholt: meine Zyklusblätter. Nichts auffälliges, Zyklus hat sich schön eingependelt, zwischen 28 und 32 Tagen, keine Aussetzer mehr seit Metformin, es hat das PCO scheinbar im Griff. Auch die letzten 3 von Persona ermittelten Eisprungtermine passen ihrer Ansicht nach. Ein Zyklus mit dem man durchaus schwanger werden kann. Lässt sich also zusammenfassen zu meinem Eingangssatz: "gut, aber immer noch nicht schwanger" - tja, es lässt sich nicht dran rütteln.

Also, Butter bei die Fische! Was machen wir jetzt? Naja, wenn man Geduld hätte, könnte man es durchaus noch weiter so versuchen. Nein, danke. Hatte ich lange genug. Ich will jetzt Hilfe. Es gibt Hilfe und ich will sie in Anspruch nehmen. Ich weiß, dass mir keiner ein Kind garantieren kann. Aber vielleicht brauchen wir einfach ein paar "Stützräder", wie früher beim Fahrradfahren.

Die Notwendigkeit, zum jetzigen Zeitpunkt eine Spiegelung zu machen um meine Eileiter o. Gebärmutter zu prüfen, sieht sie nicht. Bisher hatte ich in dem Bereich keine Probleme und es deutet nichts darauf hin oder sieht so aus, dass da was nicht stimmt. Auch die Möglichkeit, dass die Hülle meiner Eizellen zu dick ist und es deswegen nicht klappt, hat sie anhand meiner Zyklusübersichten ausgeschlossen.

Wir machen jetzt also noch ein zweites Spermiogramm. Wenn wir das Ergebnis haben, werden wir wissen, was für ein Paar wir sind: IUI oder IVF oder ICSI. Da wir damit erst anfangen wollen, wenn wir ab 01.04. bei der neuen Krankenkasse sind, müssen wir hier nichts überstürzen.

Übrigens hat sie mich auch darin bestätigt, dass Frauen und Männer eine seeeehr unterschiedliche Sichtweise haben, was das Thema Kinderwunsch angeht. Mein Mann scheint übrigens - obwohl nicht sehr redselig - was das Thema betrifft, doch zumindest offener zu sein für die Dinge, die er tun muss/kann/soll. Ich dachte schon, die 8 oder 10 Wochen, die ich brauchte um ihn zu einem Termin für das Spermiogramm zu überreden wären lange. Damit liegen wir aber noch in einer sehr kurzen Zeitspanne ... sie berichtete mir von Frauen, die ihre Männer 2 Jahre lang bearbeiten mussten. Dass er damals unsere Versuchszeit mit 6 Monaten statt mit 14 angegeben hat, habe ich ihm schon verziehen. Scheint auch durchaus normal zu sein. Männer. 

Jetzt warten wir also wieder auf ein Ergebnis. Ich bin gespannt...







Montag, 18. Februar 2013

Peanuts

Wir sind jetzt mit unserem Kinderwunsch im 3 Jahr. Bisher war ich nicht mal „ansatzweise“ schwanger. Morgen geht’s zur Frauenärztin und ich hoffe, dann geht es endlich weiter. Der Krankenkassenwechsel ist eingeleitet, zumindest in dieser Hinsicht ist es gut, dass sich alles so lange hingezogen hat bei uns. Man freut sich ja schon über kleine Dinge. Trotzdem bin ich mir bewusst, dass da finanziell einiges auf uns zukommt. Dagegen sind die bisherigen Ausgaben Peanuts, würde ich sagen:
1 Cyclotest Baby Computer: 120 Euro (nach 5 Monaten in die Ecke gedonnert, weil mich das tägliche messen und das auswerten total verrückt gemacht hat)
Ovu-Tests: ich schätze mal insgesamt ca. 100 Euro (von günstig bis teuer die gesamte Palette, die letzte Packung liegt noch im Bad: sind bei PCO nicht zuverlässig. Hurra)
SS-Tests: bestimmt auch nochmal mindestens so um die 150 Euro (von billig bis ganz teuer, von Frühtest bist ich-bin-drüber, Anzeigen mit Kreuzen im Fenster, mit 2 Strichen nebeneinander und der „gute“ mit Text) alle für die Mülltonne
2 Bücher von Birgit Zart „Gelassen durch die Kinderwunschzeit“ und „Babygeflüster“, ca. 35 Euro, teilweise hilfreich, weil ich gemerkt habe, das meine Gedanken nicht „einzigartig“ sind, aber für mich zu „esoterisch“    Traumreisen etc. sind einfach nichts für mich.
weitere Kinderwunschliteratur: Eiertanz-Blog-Buch ca. 16 Euro (die Ausgabe bereue ich überhaupt nicht!!!), "Ich hab so lange auf dich gewartet" - 16 Euro (naja, der med. Teil ist mMn gut, der rest ist mir im Vergleich zu Floras Buch nicht tiefgehend genug, sorry) und Millay Hyatt: Ungestillte Sehnsucht - wenn der Kinderwunsch uns umtreibt) 15 Euro
Persona Fertilitätsmonitor, 80 Euro: hat mir die Frauenärztin empfohlen zum besseren abpassen des Eisprungs … nutze ich seit November - + jeden Monat nochmal die Stäbchen ca. 9 Euro pro Packung
Und nun mein absoluter Knaller:
Kindlein-komm-Tee, 19,90 Euro: Kräuterteemischung für den Kinderwunsch … riecht wie eine muffige Bergwiese, schmeckt nur gaaanz frisch aufgebrüht… ich kann berichten: vom abwarten und Tee trinken ist noch niemand schwanger geworden.
Das Metformin mit 14 Euro/alle 3 Monate zählt ja schon fast garnicht…
Damit komme ich in 3 Jahren auf über 550 Euro. Peanuts, sagen Kinderwünschler. Alle anderen schlackern nur noch mit den Ohren…

Peanuts

Wir sind jetzt mit unserem Kinderwunsch im 3 Jahr. Bisher war ich nicht mal „ansatzweise“ schwanger. Morgen geht’s zur Frauenärztin und ich hoffe, dann geht es endlich weiter. Der Krankenkassenwechsel ist eingeleitet, zumindest in dieser Hinsicht ist es gut, dass sich alles so lange hingezogen hat bei uns. Man freut sich ja schon über kleine Dinge. Trotzdem bin ich mir bewusst, dass da finanziell einiges auf uns zukommt. Dagegen sind die bisherigen Ausgaben Peanuts, würde ich sagen:
1 Cyclotest Baby Computer: 120 Euro (nach 5 Monaten in die Ecke gedonnert, weil mich das tägliche messen und das auswerten total verrückt gemacht hat)
Ovu-Tests: ich schätze mal insgesamt ca. 100 Euro (von günstig bis teuer die gesamte Palette, die letzte Packung liegt noch im Bad: sind bei PCO nicht zuverlässig. Hurra)
SS-Tests: bestimmt auch nochmal mindestens so um die 150 Euro (von billig bis ganz teuer, von Frühtest bist ich-bin-drüber, Anzeigen mit Kreuzen im Fenster, mit 2 Strichen nebeneinander und der „gute“ mit Text) alle für die Mülltonne
2 Bücher von Birgit Zart „Gelassen durch die Kinderwunschzeit“ und „Babygeflüster“, ca. 35 Euro, teilweise hilfreich, weil ich gemerkt habe, das meine Gedanken nicht „einzigartig“ sind, aber für mich zu „esoterisch“    Traumreisen etc. sind einfach nichts für mich.
weitere Kinderwunschliteratur: Eiertanz-Blog-Buch ca. 16 Euro (die Ausgabe bereue ich überhaupt nicht!!!), "Ich hab so lange auf dich gewartet" - 16 Euro (naja, der med. Teil ist mMn gut, der rest ist mir im Vergleich zu Floras Buch nicht tiefgehend genug, sorry) und Millay Hyatt: Ungestillte Sehnsucht - wenn der Kinderwunsch uns umtreibt) 15 Euro
Persona Fertilitätsmonitor, 80 Euro: hat mir die Frauenärztin empfohlen zum besseren abpassen des Eisprungs … nutze ich seit November - + jeden Monat nochmal die Stäbchen ca. 9 Euro pro Packung
Und nun mein absoluter Knaller:
Kindlein-komm-Tee, 19,90 Euro: Kräuterteemischung für den Kinderwunsch … riecht wie eine muffige Bergwiese, schmeckt nur gaaanz frisch aufgebrüht… ich kann berichten: vom abwarten und Tee trinken ist noch niemand schwanger geworden.
Das Metformin mit 14 Euro/alle 3 Monate zählt ja schon fast garnicht…
Damit komme ich in 3 Jahren auf über 550 Euro. Peanuts, sagen Kinderwünschler. Alle anderen schlackern nur noch mit den Ohren…

Freitag, 15. Februar 2013

Balsam für die Seele

1.        „Mensch, du hast aber ordentlich abgenommen“.
2.        „Sag mal, bei dir purzeln die Kilos aber jetzt von selbst…“
3.        „Boah, du hast ja NOCH MEHR abgenommen“
Diese Sätze hört doch jede Frau, die ein bisschen zu viel auf den Hüften hat, sehr gern. Vielleicht, weil sie auch so selten und selten ehrlich gemeint sind. Besonders, wenn es Leute sagen, die einen jeden Tag sehen (und einen auch gesehen haben, als die Pfunde immer mehr wurden). Ich habe alle drei Sätze in den letzten 7 Tagen gehört. Von unterschiedlichen Leuten an unterschiedlichen Tagen. Ulkigerweise hatte ich dabei zufällig immer dieselbe Jeans an. Diese Jeans hat mir sehr lange (wirklich, ich übertreibe nicht: seeeehr seeehr lange nicht gepasst). Nach dem Besuch bei der Endokrinologin habe ich mit Metformin und Ernährungsumstellung 10 Kilo abgenommen (das sind 40 Päckchen Butter!) Eigentlich wollte ich noch bis Weihnachten fast 20 Kilo runter haben, hach, da war ich doch ein bisschen naiv, ich hatte auch keine Vorstellung davon, wie viel „Masse“ das ist. Obwohl es mir die 10 Kilo im Moment gar nicht soooo viel vorkommen. Seit Weihnachten geht aber nix mehr runter. Mein Körper will oder kann gerade nicht und ich gebe ihm einfach mal die Verschnaufpause, die er scheinbar braucht. Wenn jetzt vom Gewicht im Frühling nochmal 5 Kilo runter gehen, bin ich vorerst zufrieden. Momentan fühle ich mich seit langem wieder wohl in meinem Körper, das war letztes Jahr überhaupt nicht so. Ich war nie eine „dürre Hippe“, aber ich hatte mal in einer Trauerphase unbeabsichtigt so viel abgenommen, dass mir selbst Größe 38 rutschte – da hab ich mir auch nicht gefallen, ich sah total verhungert und krank aus. Mit Größe 40 kann ich gut leben – und jetzt bin ich bei 40/42, manches ist in 40 zu klein, manches in 42 zu groß. Meine neue, alte Jeans ist auf jeden Fall meine neue Lieblingsjeans und ich überlege schon, welches Outfit ich zum Arzttermin nächste Woche anziehe, damit die gute Frau auch sieht, dass ich meine Figur wiederhabe. *g*
Also, es stehen Jeans oder Rock zur Auswahl … und auf jeden Fall meine neuen Heels mit 8 cm Absatz – das streckt das Bein ganz ungemein J

Balsam für die Seele

1.        „Mensch, du hast aber ordentlich abgenommen“.
2.        „Sag mal, bei dir purzeln die Kilos aber jetzt von selbst…“
3.        „Boah, du hast ja NOCH MEHR abgenommen“
Diese Sätze hört doch jede Frau, die ein bisschen zu viel auf den Hüften hat, sehr gern. Vielleicht, weil sie auch so selten und selten ehrlich gemeint sind. Besonders, wenn es Leute sagen, die einen jeden Tag sehen (und einen auch gesehen haben, als die Pfunde immer mehr wurden). Ich habe alle drei Sätze in den letzten 7 Tagen gehört. Von unterschiedlichen Leuten an unterschiedlichen Tagen. Ulkigerweise hatte ich dabei zufällig immer dieselbe Jeans an. Diese Jeans hat mir sehr lange (wirklich, ich übertreibe nicht: seeeehr seeehr lange nicht gepasst). Nach dem Besuch bei der Endokrinologin habe ich mit Metformin und Ernährungsumstellung 10 Kilo abgenommen (das sind 40 Päckchen Butter!) Eigentlich wollte ich noch bis Weihnachten fast 20 Kilo runter haben, hach, da war ich doch ein bisschen naiv, ich hatte auch keine Vorstellung davon, wie viel „Masse“ das ist. Obwohl es mir die 10 Kilo im Moment gar nicht soooo viel vorkommen. Seit Weihnachten geht aber nix mehr runter. Mein Körper will oder kann gerade nicht und ich gebe ihm einfach mal die Verschnaufpause, die er scheinbar braucht. Wenn jetzt vom Gewicht im Frühling nochmal 5 Kilo runter gehen, bin ich vorerst zufrieden. Momentan fühle ich mich seit langem wieder wohl in meinem Körper, das war letztes Jahr überhaupt nicht so. Ich war nie eine „dürre Hippe“, aber ich hatte mal in einer Trauerphase unbeabsichtigt so viel abgenommen, dass mir selbst Größe 38 rutschte – da hab ich mir auch nicht gefallen, ich sah total verhungert und krank aus. Mit Größe 40 kann ich gut leben – und jetzt bin ich bei 40/42, manches ist in 40 zu klein, manches in 42 zu groß. Meine neue, alte Jeans ist auf jeden Fall meine neue Lieblingsjeans und ich überlege schon, welches Outfit ich zum Arzttermin nächste Woche anziehe, damit die gute Frau auch sieht, dass ich meine Figur wiederhabe. *g*
Also, es stehen Jeans oder Rock zur Auswahl … und auf jeden Fall meine neuen Heels mit 8 cm Absatz – das streckt das Bein ganz ungemein J

Mittwoch, 13. Februar 2013

Schwebezustand

Ich bin irgendwie grad so „dazwischen“. Im Schwebezustand. Es geht mir nicht mehr so hundeelend wie noch vor ein paar Wochen (dank dieses Blogs und E U C H!), aber vom „Happyhippo“-Zustand bin ich auch noch weit entfernt.
Am Wochenende bin ich allein zuhause – eigentlich war ein Wochenende mit Freunden geplant und der Herzensmann fährt ohne mich. Ich fühle mich im Moment größeren (mir bekannten) Menschengruppen (also nicht den Horden im Supermarkt oder so) einfach nicht gewachsen. Im letzten Jahr war es schon mal so, da bin ich nach einer ähnlich schlechten Kinderwunschphase ins Freundes-Wochenende mitgefahren, damals habe ich mich während des Wochenendes nachmittags unter die Dusche verzogen, damit keiner mitkriegt, wenn ich heule und rote Augen kann man dann so prima mit „hab Shampoo ins Auge gekriegt“ begründen. Es ist nicht so, dass ich meinen Freunden nicht sagen könnte, was los ist, aber mit den einen ist man enger befreundet (denen könnte man es sagen, bzw. wissen sie Bescheid), vor den anderen möchte ich, so gern ich sie auch mag, nicht unbedingt so einen Seelenstriptease hinlegen. Und es ist auch kein Thema für ein lockeres Wochenende, auf das sich alle gefreut haben.
Irgendwie ist dieser aktuelle Schwebezustand ganz angenehm. Es ist mitten in der 2. Zyklushälfte, also noch viel zu früh, als dass die Warteschleifennervosität einsetzt, obwohl ich nicht dran glaube, dass es geklappt hat. Ob das in ein paar Tagen auch noch so ist, weiß ich nicht… Ich vermute, der nächste Dienstag wird es ändern:
Dann ist nämlich der nächste Termin bei der Frauenärztin und dann erwarte ich, dass wir mal endlich vorwärts kommen. Ich will einen Schlachtplan. Oder zumindest eine Überweisung für Kinderwunschklinik. 2 Tage später schauen wir uns die erste Kinderwunschklinik an. Ab zum Infoabend. Einfach um mal ein Gefühl zu kriegen dafür. Um es „offiziell“ zu machen: „ja, wir sind ungewollt kinderlos – und das ist N I C H T gut so!“

Schwebezustand

Ich bin irgendwie grad so „dazwischen“. Im Schwebezustand. Es geht mir nicht mehr so hundeelend wie noch vor ein paar Wochen (dank dieses Blogs und E U C H!), aber vom „Happyhippo“-Zustand bin ich auch noch weit entfernt.
Am Wochenende bin ich allein zuhause – eigentlich war ein Wochenende mit Freunden geplant und der Herzensmann fährt ohne mich. Ich fühle mich im Moment größeren (mir bekannten) Menschengruppen (also nicht den Horden im Supermarkt oder so) einfach nicht gewachsen. Im letzten Jahr war es schon mal so, da bin ich nach einer ähnlich schlechten Kinderwunschphase ins Freundes-Wochenende mitgefahren, damals habe ich mich während des Wochenendes nachmittags unter die Dusche verzogen, damit keiner mitkriegt, wenn ich heule und rote Augen kann man dann so prima mit „hab Shampoo ins Auge gekriegt“ begründen. Es ist nicht so, dass ich meinen Freunden nicht sagen könnte, was los ist, aber mit den einen ist man enger befreundet (denen könnte man es sagen, bzw. wissen sie Bescheid), vor den anderen möchte ich, so gern ich sie auch mag, nicht unbedingt so einen Seelenstriptease hinlegen. Und es ist auch kein Thema für ein lockeres Wochenende, auf das sich alle gefreut haben.
Irgendwie ist dieser aktuelle Schwebezustand ganz angenehm. Es ist mitten in der 2. Zyklushälfte, also noch viel zu früh, als dass die Warteschleifennervosität einsetzt, obwohl ich nicht dran glaube, dass es geklappt hat. Ob das in ein paar Tagen auch noch so ist, weiß ich nicht… Ich vermute, der nächste Dienstag wird es ändern:
Dann ist nämlich der nächste Termin bei der Frauenärztin und dann erwarte ich, dass wir mal endlich vorwärts kommen. Ich will einen Schlachtplan. Oder zumindest eine Überweisung für Kinderwunschklinik. 2 Tage später schauen wir uns die erste Kinderwunschklinik an. Ab zum Infoabend. Einfach um mal ein Gefühl zu kriegen dafür. Um es „offiziell“ zu machen: „ja, wir sind ungewollt kinderlos – und das ist N I C H T gut so!“

Freitag, 8. Februar 2013

Vorahnung

So. Ich halte es hier mal fest, damit ich später sagen kann: ich habs gewusst! 
Ich glaube, meine Arbeitskollegin ist schwanger. 
Indizien: 
1. hat letzten Sommer geheiratet
2. verstärkte Hautprobleme seit einiger Zeit
3. vor einer Weile 2 x länger krank (Grippe o.ä.: keine "harten Antibiotika wegen SS?)
4. Haare geschnitten, um Strähnchen rauswachsen zu lassen, keine neuen gemacht
5. Chefin rennt morgens ständig in ihr Büro und fragt "Na, wie gehts ..." o.ä., dann Tür zu. Hat sie vorher nicht gemacht. 
6. Kleidung um den Bauch neuerdings recht locker
7. sie strahlt so (in englisch würde man sagen "glow", passt besser)

Also, entweder ich dreh ganz gewaltig durch und brauche dringend ein paar gute Pillen oder ich hab Recht.

Vorahnung

So. Ich halte es hier mal fest, damit ich später sagen kann: ich habs gewusst! 
Ich glaube, meine Arbeitskollegin ist schwanger. 
Indizien: 
1. hat letzten Sommer geheiratet
2. verstärkte Hautprobleme seit einiger Zeit
3. vor einer Weile 2 x länger krank (Grippe o.ä.: keine "harten Antibiotika wegen SS?)
4. Haare geschnitten, um Strähnchen rauswachsen zu lassen, keine neuen gemacht
5. Chefin rennt morgens ständig in ihr Büro und fragt "Na, wie gehts ..." o.ä., dann Tür zu. Hat sie vorher nicht gemacht. 
6. Kleidung um den Bauch neuerdings recht locker
7. sie strahlt so (in englisch würde man sagen "glow", passt besser)

Also, entweder ich dreh ganz gewaltig durch und brauche dringend ein paar gute Pillen oder ich hab Recht.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Kinderwunsch-Zirkus

Manchmal komme ich mir mit meinem Kinderwunsch ein bisschen vor wie im Zirkus. Ich kann mich nur nicht entscheiden, welche Zirkusnummer am besten passt.
Der traurige Clown, der diese aufgemalten Tränen hat und nicht lächeln kann? Der war ich vor ein paar Wochen eine ganze Weile.
Manchmal komme ich mir aber auch vor wie der Dompteur in einer Tierdressur – mit dem Unterschied, dass mein Körper sich schwerer dressieren lässt als Hunde, Affen oder Raubtiere.
Am ehesten trifft es wohl die Akrobatennummer. Jeden Monat schwinge ich mich wieder an meinem Seil durch die Lüfte, Troooooooooommmelwirbel……. Salto mortale …….. ich greife daneben…… wumms….. wieder nichts geworden. Gibt es irgendwo ein Netz, so dass ich nicht so hart aufpralle? Meistens ist keins nicht da, manchmal liegen da aber ein paar Matten, da tut der Aufprall zwar weh, aber sie verhindern Schlimmeres. Zum Glück habe ich mir noch nichts gebrochen, nur ein paar Schrammen und Prellungen. Neulich habe ich ein Knäul elastische Schnur gefunden und habe angefangen, ein Netz zu weben. Dabei habe ich unerwartet ganz viel Unterstützung erfahren. Ich hoffe, das Netz hält beim nächsten Salto … nicht nur mich, sondern auch euch!
Vielen Dank an alle, die hier mit mir in der letzen Zeit angefangen haben, an diesem Netz zu weben! Ich freue mich über jede(n), der dazu kommt und mitmacht. Wer weiß, vielleicht schaffen wir alle bald den Salto in unserem Kinderwunsch-Zirkus...
Manege frei!

Kinderwunsch-Zirkus

Manchmal komme ich mir mit meinem Kinderwunsch ein bisschen vor wie im Zirkus. Ich kann mich nur nicht entscheiden, welche Zirkusnummer am besten passt.
Der traurige Clown, der diese aufgemalten Tränen hat und nicht lächeln kann? Der war ich vor ein paar Wochen eine ganze Weile.
Manchmal komme ich mir aber auch vor wie der Dompteur in einer Tierdressur – mit dem Unterschied, dass mein Körper sich schwerer dressieren lässt als Hunde, Affen oder Raubtiere.
Am ehesten trifft es wohl die Akrobatennummer. Jeden Monat schwinge ich mich wieder an meinem Seil durch die Lüfte, Troooooooooommmelwirbel……. Salto mortale …….. ich greife daneben…… wumms….. wieder nichts geworden. Gibt es irgendwo ein Netz, so dass ich nicht so hart aufpralle? Meistens ist keins nicht da, manchmal liegen da aber ein paar Matten, da tut der Aufprall zwar weh, aber sie verhindern Schlimmeres. Zum Glück habe ich mir noch nichts gebrochen, nur ein paar Schrammen und Prellungen. Neulich habe ich ein Knäul elastische Schnur gefunden und habe angefangen, ein Netz zu weben. Dabei habe ich unerwartet ganz viel Unterstützung erfahren. Ich hoffe, das Netz hält beim nächsten Salto … nicht nur mich, sondern auch euch!
Vielen Dank an alle, die hier mit mir in der letzen Zeit angefangen haben, an diesem Netz zu weben! Ich freue mich über jede(n), der dazu kommt und mitmacht. Wer weiß, vielleicht schaffen wir alle bald den Salto in unserem Kinderwunsch-Zirkus...
Manege frei!

Dienstag, 5. Februar 2013

Traumschlösser und geheime Pinnwände

Schon vor 3 Jahren, als ich noch dachte, schwanger werden könnte ja nicht so schwer sein, bin ich was Baby-Traumschlösser angeht, mit angezogener Handbremse gefahren. 

Ich habe eine sehr gute Freundin, die in dieser Beziehung total anders ist. Sie hatte schon, lange bevor sie überhaupt angefangen haben, es zu probieren, eine Spieluhr fürs zukünftige Baby gekauft, weil sie die Melodie so schön fand. Auf die Idee wäre ich nie gekommen, irgendwie bin ich da "abergläubig" und denke, ich sollte noch nichts kaufen, solange ich nicht schwanger bin. Fakt ist: ein Jahr bevor meine Freundin schwanger wurde, hatte sie noch überhaupt keine Ahnung von Säuglingen, so dass wir alle schon witzelten, es wäre gut, dass das Baby einen Vater hat, sonst würde es wohl nicht das Kindergartenalter erreichen. Tatsache ist: sie ist innerhalb von 4 Monaten "üben" schwanger geworden und das Baby ist schon da. Gesund und munter. Ich freue mich wirklich für sie und bin froh und glücklich, dass das Baby gesund ist. Tja, nix mit "es bringt Unglück, wenn man vorher was für's Baby kauft!" 

Und jetzt habe ich beschlossen, dass Schicksal herauszufordern. Ich habe einen Schnuller gekauft. Vom Lieblingsfussballverein. Es fühlte sich soooo gut an. Er liegt in meiner Schublade und ich gucke ihn an und denke "irgendwann, da brauch ich dich bestimmt". So. Wenn ich jetzt nicht schwanger werde, weiß ich auch nicht. 

Außerdem habe ich bei Pinterest ein Baby-Board. Dort pinne ich alles, was mir babytechnisch gefällt, denn wer weiß, ob ich es wiederfinde, wenn ich es mal tatsächlich brauchen sollte. Es ist mein Traumschloss-Baby-Board. Aber weil ich das Schicksal nicht zu doll herausfordern will, ist es ein geheimes Board, das nur ich sehen kann. Aber wenn ich es brauche, dass verspreche ich schon hier und jetzt, dann dürft ihr es sehen.

Traumschlösser und geheime Pinnwände

Schon vor 3 Jahren, als ich noch dachte, schwanger werden könnte ja nicht so schwer sein, bin ich was Baby-Traumschlösser angeht, mit angezogener Handbremse gefahren. 

Ich habe eine sehr gute Freundin, die in dieser Beziehung total anders ist. Sie hatte schon, lange bevor sie überhaupt angefangen haben, es zu probieren, eine Spieluhr fürs zukünftige Baby gekauft, weil sie die Melodie so schön fand. Auf die Idee wäre ich nie gekommen, irgendwie bin ich da "abergläubig" und denke, ich sollte noch nichts kaufen, solange ich nicht schwanger bin. Fakt ist: ein Jahr bevor meine Freundin schwanger wurde, hatte sie noch überhaupt keine Ahnung von Säuglingen, so dass wir alle schon witzelten, es wäre gut, dass das Baby einen Vater hat, sonst würde es wohl nicht das Kindergartenalter erreichen. Tatsache ist: sie ist innerhalb von 4 Monaten "üben" schwanger geworden und das Baby ist schon da. Gesund und munter. Ich freue mich wirklich für sie und bin froh und glücklich, dass das Baby gesund ist. Tja, nix mit "es bringt Unglück, wenn man vorher was für's Baby kauft!" 

Und jetzt habe ich beschlossen, dass Schicksal herauszufordern. Ich habe einen Schnuller gekauft. Vom Lieblingsfussballverein. Es fühlte sich soooo gut an. Er liegt in meiner Schublade und ich gucke ihn an und denke "irgendwann, da brauch ich dich bestimmt". So. Wenn ich jetzt nicht schwanger werde, weiß ich auch nicht. 

Außerdem habe ich bei Pinterest ein Baby-Board. Dort pinne ich alles, was mir babytechnisch gefällt, denn wer weiß, ob ich es wiederfinde, wenn ich es mal tatsächlich brauchen sollte. Es ist mein Traumschloss-Baby-Board. Aber weil ich das Schicksal nicht zu doll herausfordern will, ist es ein geheimes Board, das nur ich sehen kann. Aber wenn ich es brauche, dass verspreche ich schon hier und jetzt, dann dürft ihr es sehen.

Montag, 4. Februar 2013

auf Reserve

„Ping ping ping“ – ich habe eine Leuchte im Auto, die pingt und blinkt, wenn das Benzin im Tank sich allmählich dem Ende neigt. Ich weiß genau, wenn ich nicht spätestens in 2-mal-zur-Arbeit-und-zurück tanke, dann bleib ich liegen. Meine innere Tankleuchte blinkt seit Wochen. Gefühlsmäßig seit Ende November „ping ping ping“. Mein Problem: ich finde nichts, was den Tank wieder in den grünen Bereich bringt… Die Wochenenden sind immer wie auftanken innerhalb des kritischen Bereichs, also nur gerade so viel, dass das Auto noch fährt, aber „pingen“ tut es trotzdem. Alles, was über das Nötigste hinausgeht, ist mir zu viel. Ich habe keine Lust, Dinge zu machen, die mir immer Spass gemacht haben. Ich habe auch nicht genug Energie. Eigentlich möchte ich nur zu Hause bleiben, mit der Decke und dem Kater auf dem Sofa und Serien gucken. Keine Ahnung, ob das nur der Winter-Blues ist, all das kalt und grau und nass und dunkel. Kurz bevor ich anfing, diesen Blog zu schreiben, war es ganz schlimm. Das Schreiben hilft, das merke ich. Von anderen zu lesen, denen es mit ihrem Kinderwunsch ähnlich. Zu sehen, dass ich nicht alleine bin und dass es doch immer noch Hoffnung gibt. Warten ist schlimm. Ich warte jetzt noch 2 Wochen auf den nächsten FA-Termin. Also eine Warteschleife, bevor ich in eine Behandlungs-Warteschleife komme. Pre-Warteschleife. Na super. Also warten und weiter auf Reserve fahren. Bis die ultimative Tanke kommt. Wenn ich dann dort vorfahre, wird der Himmel aufreißen, blau sei, die Sonne scheint und ich hoffe, dass eine freundliche Stimme singt…. „Hier ist (whatever) – hier taaaaanken Sie auf!“

auf Reserve

„Ping ping ping“ – ich habe eine Leuchte im Auto, die pingt und blinkt, wenn das Benzin im Tank sich allmählich dem Ende neigt. Ich weiß genau, wenn ich nicht spätestens in 2-mal-zur-Arbeit-und-zurück tanke, dann bleib ich liegen. Meine innere Tankleuchte blinkt seit Wochen. Gefühlsmäßig seit Ende November „ping ping ping“. Mein Problem: ich finde nichts, was den Tank wieder in den grünen Bereich bringt… Die Wochenenden sind immer wie auftanken innerhalb des kritischen Bereichs, also nur gerade so viel, dass das Auto noch fährt, aber „pingen“ tut es trotzdem. Alles, was über das Nötigste hinausgeht, ist mir zu viel. Ich habe keine Lust, Dinge zu machen, die mir immer Spass gemacht haben. Ich habe auch nicht genug Energie. Eigentlich möchte ich nur zu Hause bleiben, mit der Decke und dem Kater auf dem Sofa und Serien gucken. Keine Ahnung, ob das nur der Winter-Blues ist, all das kalt und grau und nass und dunkel. Kurz bevor ich anfing, diesen Blog zu schreiben, war es ganz schlimm. Das Schreiben hilft, das merke ich. Von anderen zu lesen, denen es mit ihrem Kinderwunsch ähnlich. Zu sehen, dass ich nicht alleine bin und dass es doch immer noch Hoffnung gibt. Warten ist schlimm. Ich warte jetzt noch 2 Wochen auf den nächsten FA-Termin. Also eine Warteschleife, bevor ich in eine Behandlungs-Warteschleife komme. Pre-Warteschleife. Na super. Also warten und weiter auf Reserve fahren. Bis die ultimative Tanke kommt. Wenn ich dann dort vorfahre, wird der Himmel aufreißen, blau sei, die Sonne scheint und ich hoffe, dass eine freundliche Stimme singt…. „Hier ist (whatever) – hier taaaaanken Sie auf!“

Samstag, 2. Februar 2013

Mies, mieser, PCO

Nach 2 Jahren Kinderwunsch hörte ich das erste Mal von PCO. Ein halbes Jahr später war es dann bestätigt. Einerseits war ich sehr froh, endlich eine Diagnose zu haben. Für mich hieß das, wenn ich weiß wo das Problem liegt, kann ich nach einer Lösung suchen. Ich war richtiggehend erleichtert. 

Das mieseste am PCO in den 2 Jahren vorher waren die verlängerten Zyklen. Jedesmal, wenn ich 1,2,3 Tage drüber war, ging die Hofferei los. Testen oder noch warten? Testen? Warten? Testen? Testen. Negativ. Immer nur negativ. Ich habe keine Ahnung, wie viele Tests ich damals schon verbraten habe. Sogar auf der Flughafentoilette habe ich getestet, weil ich die Ungewissheit nicht ausgehalten habe, als ich 5 Tage drüber war. Mieses PCO. Ganz mies. 

Aber seit August, mit Metformin, keine Überlangen-Zyklen mehr. Hah, hab ich dich ausgetrickst, du Mistding. Ein Test ruht noch in der Schublade. Da bleibt er auch, bis ich wirklich sicher bin, dass ich ihn brauche. Damit ich mir nicht noch eine neue Apotheke suchen muss, wo man mich nicht kennt, wenn ich (mal wieder) nen Test brauche...

Mies, mieser, PCO

Nach 2 Jahren Kinderwunsch hörte ich das erste Mal von PCO. Ein halbes Jahr später war es dann bestätigt. Einerseits war ich sehr froh, endlich eine Diagnose zu haben. Für mich hieß das, wenn ich weiß wo das Problem liegt, kann ich nach einer Lösung suchen. Ich war richtiggehend erleichtert. 

Das mieseste am PCO in den 2 Jahren vorher waren die verlängerten Zyklen. Jedesmal, wenn ich 1,2,3 Tage drüber war, ging die Hofferei los. Testen oder noch warten? Testen? Warten? Testen? Testen. Negativ. Immer nur negativ. Ich habe keine Ahnung, wie viele Tests ich damals schon verbraten habe. Sogar auf der Flughafentoilette habe ich getestet, weil ich die Ungewissheit nicht ausgehalten habe, als ich 5 Tage drüber war. Mieses PCO. Ganz mies. 

Aber seit August, mit Metformin, keine Überlangen-Zyklen mehr. Hah, hab ich dich ausgetrickst, du Mistding. Ein Test ruht noch in der Schublade. Da bleibt er auch, bis ich wirklich sicher bin, dass ich ihn brauche. Damit ich mir nicht noch eine neue Apotheke suchen muss, wo man mich nicht kennt, wenn ich (mal wieder) nen Test brauche...

Freitag, 1. Februar 2013

Aktiv werden

Eigentlich finde ich Vorsätze fürs neue Jahr doof. Wer hält die schon ein? Meistens macht man sich was vor. Deshalb fasse ich auch keine Vorsätze in der Silvesternacht. Aber ich habe mir etwas vorgenommen: ich will aktiver werden - im Kinderwunsch. Damit meine ich, ich will 1. mich aktiver informieren und 2. mehr auf mein Bauchgefühl hören. Denn ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass es an mir liegt, dass es nicht klappt mit dem schwanger werden. Und ich habe mich kirre machen lassen von Frauenärztin Nr. 1, die meine Bedenken nicht ernst genommen hat und es immer mit der "Geduldstour" versucht hat. 
Spätestens als nach einem Jahr das Spermiogramm meines Mannes absolut in Ordnung war, hat sie wieder nur die tollen Eierstöcke gelobt, statt auch nur irgendetwas anderes bei mir zu untersuchen. Und mein Bauchgefühl hat die ganze Zeit gesagt, "hier stimmt was nicht - warum untersucht sie dich nicht" und ich habe es einfach ignoriert.
Und ich bin in der letzten Woche schon wirklich aktiv geworden: ich habe mir die Internetseiten von verschiedenen KIWU-Zentren hier in der Umgebung angesehen und uns für einen Info-Abend im Februar angemeldet. Dieser ist 2 Tage nach meinem nächsten Termin bei meiner Frauenärztin (Nr.2), so dass ich erstmal mit ihr klären kann, wie sie weiter vorgehen würde und dann schauen wir uns die KIWU-Praxis an. Heute habe ich mir im Internet noch eine zweite Praxis angeschaut, die mir empfohlen wurde. Schaut auch sehr gut aus, also werden wir dort auch einen Info-Abend besuchen und dann können wir sehen, wo wir ein besseres Bauchgefühl haben. Danach entscheiden wir. Jetzt glaube ich, ich muss mich erstmal entschuldigen: 

Liebes Bauchgefühl, 

es tut mir sehr leid, dass ich dich in den letzten 3 Jahren Kinderwunschzeit teilweise so sehr ignoriert habe. Ungewöhnlich für mich, dass ich Dingen, die mir von außen eingeredet wurden, mehr Glauben geschenkt habe als dir. Und immer, wenn mir der Kopf eingeredet hat - " du KÖNNTEST schwanger sein..." - hast du mir so ein Gefühl geschickt und gesagt "da ist nix, du machst dir was vor" --- aber manchmal wollte ich deine Wahrheit einfach nicht hören oder spüren. Ich kann dir nicht versprechen, dass ich das NIE mehr tun werde, aber ich werde versuchen, mich zu bessern. Vielleicht schaffe ich es mit deiner Hilfe, die Zeit, bis ich endlich mal ZWEI LINIEN auf einem Schwangerschaftstest sehe, halbwegs so zu überstehen, dass ich mich selber noch leiden kann. Wir waren doch eigentlich immer ein gutes Team. Auf geht's!

Aktiv werden

Eigentlich finde ich Vorsätze fürs neue Jahr doof. Wer hält die schon ein? Meistens macht man sich was vor. Deshalb fasse ich auch keine Vorsätze in der Silvesternacht. Aber ich habe mir etwas vorgenommen: ich will aktiver werden - im Kinderwunsch. Damit meine ich, ich will 1. mich aktiver informieren und 2. mehr auf mein Bauchgefühl hören. Denn ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass es an mir liegt, dass es nicht klappt mit dem schwanger werden. Und ich habe mich kirre machen lassen von Frauenärztin Nr. 1, die meine Bedenken nicht ernst genommen hat und es immer mit der "Geduldstour" versucht hat. 
Spätestens als nach einem Jahr das Spermiogramm meines Mannes absolut in Ordnung war, hat sie wieder nur die tollen Eierstöcke gelobt, statt auch nur irgendetwas anderes bei mir zu untersuchen. Und mein Bauchgefühl hat die ganze Zeit gesagt, "hier stimmt was nicht - warum untersucht sie dich nicht" und ich habe es einfach ignoriert.
Und ich bin in der letzten Woche schon wirklich aktiv geworden: ich habe mir die Internetseiten von verschiedenen KIWU-Zentren hier in der Umgebung angesehen und uns für einen Info-Abend im Februar angemeldet. Dieser ist 2 Tage nach meinem nächsten Termin bei meiner Frauenärztin (Nr.2), so dass ich erstmal mit ihr klären kann, wie sie weiter vorgehen würde und dann schauen wir uns die KIWU-Praxis an. Heute habe ich mir im Internet noch eine zweite Praxis angeschaut, die mir empfohlen wurde. Schaut auch sehr gut aus, also werden wir dort auch einen Info-Abend besuchen und dann können wir sehen, wo wir ein besseres Bauchgefühl haben. Danach entscheiden wir. Jetzt glaube ich, ich muss mich erstmal entschuldigen: 

Liebes Bauchgefühl, 

es tut mir sehr leid, dass ich dich in den letzten 3 Jahren Kinderwunschzeit teilweise so sehr ignoriert habe. Ungewöhnlich für mich, dass ich Dingen, die mir von außen eingeredet wurden, mehr Glauben geschenkt habe als dir. Und immer, wenn mir der Kopf eingeredet hat - " du KÖNNTEST schwanger sein..." - hast du mir so ein Gefühl geschickt und gesagt "da ist nix, du machst dir was vor" --- aber manchmal wollte ich deine Wahrheit einfach nicht hören oder spüren. Ich kann dir nicht versprechen, dass ich das NIE mehr tun werde, aber ich werde versuchen, mich zu bessern. Vielleicht schaffe ich es mit deiner Hilfe, die Zeit, bis ich endlich mal ZWEI LINIEN auf einem Schwangerschaftstest sehe, halbwegs so zu überstehen, dass ich mich selber noch leiden kann. Wir waren doch eigentlich immer ein gutes Team. Auf geht's!